Dürer-Vorträge Nürnberg

Informationen zum Thema der Vorträge.

Programm 2011

Sebald Beham: Der Tod und das Mädchen. Kupferstich, 1547.
© museen der stadt nürnberg, Graphische Sammlung

Von der Freiheit der Bilder.
Spott, Kritik und Subversion in der Nürnberger Kunst der Dürerzeit

Leitfragen

  • Inwiefern transportieren Bilder in der Reformationszeit mehrschichtige Bildaussagen?
  • Lässt sich religiöse, soziale, politische oder künstlerische Kritik in Bildern aussprechen, ohne dass der Künstler zum Opfer der jeweiligen Obrigkeiten wird?
  • Wie sieht Druckgraphik aus, die solche Kritik an den Zuständen der eigenen Zeit formuliert, ohne Künstler und Werk in Gefahr zu bringen?
  • Stellen drastische oder vulgäre Sujets quasi eine "Tarnung" dar, die vom kritischen Inhalt ablenken soll?

Innerhalb der Tagung sollen diese Fragen weiter verfolgt und gerade auch mit Blick auf Albrecht Dürer, den mutmaßlichen Lehrmeister der "gottlosen Maler" vertieft werden. Dabei stehen Autoren und Künstler wie Sebastian Brant, Hans Sachs oder Urs Graf, Leonhard Beck, Hans Aldegrever oder Georg Pencz im Fokus.

Die Vorträge dauern jeweils ca. 30 Minuten; anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Alle Beiträge werden 2012 in einem Tagungsband erscheinen.

Moderatoren:

  • Jessica Buskirk
  • Bertram Kaschek
  • Jürgen Müller
  • Birgit Ulrike Münch
  • Martin Przybilski
  • Thomas Schauerte